JUBILÄUMS-CALL 2025

Nextland feiert 20-jähriges Jubiläum und ruft beim diesjährigen Call wieder zur Einreichung qualitätsvoller realisierter Projekte der Landschaftsarchitektur auf. Wir suchen aktuelle, in Österreich realisierte Projekte von hoher Qualitätin Konzeption und Ausführung. Bitte benutzen Sie für die Einreichung unser EINREICHFORMULAR 2025. Die eingereichten Projekte werden werden über die Architektursammlung nextroom veröffentlicht. Ausgewählte Projekte werden öffentlichkeitswirksam auf nextland.at, auf hausderlandschaft.at, im Printjournal zoll+ und darüber hinaus gezeigt und besprochen. Zum Jubiläum werden die heurigen Einreichungen besonders sichtbar gemacht: die angenommenen Projekte werden Teil einer digitalen Onlineausstellung und einem Special im Printjournal zoll+ 2026.

Nextland zeigt ein großes Spektrum an Entwurfszugängen und Aufgabenstellungen. Die digitale Sammlung umfasst mittlerweile mehrere hundert Projekte und ermöglicht dadurch einen geballten Überblick landschaftsarchitektonischen Schaffens in Österreich.

Da wir um eine weitreichende Dokumentation des österreichischen Landschaftsarchitektur Geschehens bemüht sind, können Projektvorschläge auch von nicht-urhebenden Personen eingebracht werden. Wenn sie Projekte kennen, die in der Sammlung nicht fehlen sollten, schreiben sie uns.

Der Auswahl-Prozess
Die Auswahl für die Aufnahme in die Sammlung erfolgt durch ein unabhängiges internationales und interdisziplinäres Kuratorium bestehend aus den erfahrenen Expert*innen Claudia Moll (Zürich/Bern), Peter Zöch (Innsbruck) und Roland Tusch (BOKU University Wien). Weiters ist zur Wahrung der Kontinuität die Geschäftsführerin der ÖGLA, Stephanie Drlik, als Vertreterin der Sammlungspartner an den Kuratoriumssitzungen beteiligt. Durch diesen unabhängigen Auswahlprozess wird das Ziel der Sammlung gesichert, dass eine Bandbreite an hochstehenden Werken der österreichischen Landschaftsarchitektur-Produktion einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden kann.

Die Auswahl-Kriterien
Nextland vermittelt Landschaftsarchitektur als eigenständige Aufgabe oder als architektur- oder infrastrukturbezogene Projekte. Die eingereichten Werke werden vor allem auf den konzeptionellen Gehalt, die Kohärenz und Eigenständigkeit der gestalterischen Lösung sowie die zeitgemäße Interpretation der Problemstellung hin überprüft. Da es sich um eine digitale Sammlung handelt, werden auch an die Darstellung (Fotomaterial, Grafiken, Pläne) höchste Ansprüche gestellt, damit die Wiedergabe im Netz der Qualität der Projekte gerecht wird. Ebenso wird ein hoher Anspruch an die eingereichten Begleittexte gelegt, um die Projekte sowohl im Auswahlprozess als auch bei der Veröffentlichung verständlich zu machen. Die Auswahl ist unabhängig von der Nationalität oder Profession der Verfasserin oder des Verfassers.

Ob das eingereichte Material vollständig ist und eine Beurteilung zulässt, wird von Seiten der Sammlungsbetreiberinnen vorgeprüft und im gegebenen Fall dem Kuratorium übermittelt. Dieses trifft im Rahmen von jährlich einberufenen Kuratoriumssitzungen die Auswahl in intensiver persönlicher Diskussion und einem Sammlungskriterienkatalog folgend. Ablehnungen werden nachvollziehbar begründet. Projekte, bei denen äußere Rahmenbedingungen dazu führen, dass sie in ihrer Gesamtheit die Sammlungskriterien nicht erfüllen, müssen abgelehnt werden, auch wenn die Landschaftsarchitektur eine Verbesserung im Rahmen der Möglichkeiten darstellt. Dadurch sollen internationale Standards gewährleistet und eine Vorbildwirkung erzielt werden.

Die Kurator*innen:

Claudia Moll (Bundesamt für Umwelt BAFU, Landschaftsarchitektin und Gartenhistorikerin sowie Co-Präsidentin des Bundes Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen BSLA) hat an der ETH Zürich promoviert, in einigen Landschaftsarchitekturbüros gearbeitet und ist fachjournalistisch und international als Jurorin tätig.

Roland Tusch (Institut für Landschaftsarchitektur, BOKU Wien) ist Architekt und Leiter des Instituts für Landschaftsarchitektur. Er forscht und lehrt zu Landschaft und Infrastruktur sowie zur Landschaftsarchitektur. Er hat an der TU Graz gelehrt und an der TU Wien promoviert. Roland Tusch befasst sich mit Architektur und Landschaft, ist ICOMOS Monitor für das Welterbe Semmering Eisenbahn und leitet das Forschungsprojekt Wachau Routes.

Peter Zöch ( Snøhetta , Innsbruck) war freier Fachjournalist in den Bereichen Landschaftsarchitektur, Architektur und Städtebau, unter anderem bei Topos und Garten + Landschaft, und war als Universitätslektor an der Donau Universität Krems tätig. Seit 2015 ist er für Communication & Business Development bei Snøhetta verantwortlich.

Verfahrensbetreuung ÖGLA:

Stephanie Drlik ist Geschäftsführerin der ÖGLA & der ÖGLA Medien GmbH, Chefredakteurin von zoll+ Landschaft und Freiraum und der Onlineplattform hausderlandschaft.at. Sie betreibt seit 2013 das bureau lapropos, wo sie in den Bereichen Klimawandelanpassung, Nachhaltige Stadtentwicklung und Landschaftsarchitektur forscht, berät, vermittelt und kommuniziert.

Digital einzureichende Unterlagen:

  • Einreichformular
  • Texte: Die beschreibenden Texte müssen hochwertig, neutral, prägnant und gut verständlich sein und inklusive Nutzungsrechten übermittelt werden.
  • Abbildungen: Lageplan und allfällige weitere planliche Darstellungen, professionelle Fotos (inkl. Nutzungsrechten)

Einreichfrist bis 15.11.2025